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So kann es “Hinter der Tür “ aussehn !!

Solche horrorartige Zustände könnten weitgehend vermieden werden, wenn die Menschen ein wenig die Augen offen halten - und    HINSEHEN   anstatt    WEGSCHAUEN würden !!

Entsetzlicher Fund - katastrophale Zustände

Durch das Ordnungsamt der Stadt Emmerich wurden wir über unser Notruf-Handy in ein Wohnviertel am Hafen gerufen. Nachbarn waren durch den Gestank auf die Zustände aufmerksam geworden. Vor Ort betraten wir das Mehrfamilienhaus und gingen die Treppe bis in den 3. Stock hinauf. In der Wohnung einer jungen Frau traf uns dann der Schlag. Der Fotograf der örtlichen Presse weigerte sich gar einzutreten und überlies dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes das Fotografieren

In der Wohnung fanden wir neben Unmengen an Müll und wohl einigen tausend Hundehaufen auch zwei verendete Yorkshire-Terrier, einen toten Amazonen-Papagei und eine skelettierte Wasserschildkröte in ihrem Terrarium vor. Allesamt wohl verhungert oder verdurstet. Immerhin fanden wir aber noch eine lebende American-Staffordshire-Terrier-Hündin vor. Der Gestank war unerträglich

Tränen statt Worte !!

Schnell konnten wir das Vertrauen der auf der Couch liegenden misstrauischen Hündin gewinnen und sie freute sich dann riesig, als wir ihr einen Eimer voll Wasser reichten. Sie trank so viel, dass wir ihr lieber das Wasser wegnahmen, weil wir befürchteten, dass ihr zu viel Wasser auf einmal schlecht bekommen könnte..

Wir verließen dann diesen Ort des Grauens und fuhren mit der Hündin direkt in die Klever Tierklinik für einen ersten Check-up. Hier die Ergebnisse der Untersuchung:

- neben der seelischen Pein, die sie wohl erleiden musste, ist ihr körperlicher Zustand nicht gut.

- die Augen konnte Sie erst nach einer gründlichen Reinigung öffnen.

- Ihre Leberwerte sind aufgrund der Entbehrungen sehr schlecht.

- Sie hat einen Bandscheibenvorfall und Spondyilose.

- Insgesamt ist sie in einem schlechten Allgemeinzustand mit großer körperlicher Schwäche.

- an beiden Augen hat sie hochgradige Bindehautentzündung.

- Sie leidet an einem schmerzhaften Halswirbel, Brustwirbel und Wirbelsäulensyndrom.

- hochgradiger Muskelschwund an der gesamten Rumpf- und Gliedmuskulatur.

- Entzündetes Zahnfleisch und starker Zahnstein.

Sie hat erstmal eine Aufbauspritze bekommen und wir müssen die Hündin jetzt aufpäppeln. Zudem bekommt sie Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente.

Im Tierheim hat sie sich dann über das Futter hergemacht und wieder getrunken. Die Hündin, der wir den Namen Gretchen gegeben haben ist sehr zutraulich, lieb und einfach nur arm.

Tags drauf war Gretchen schon deutlich besser drauf. Sie freut sich sehr über die vielen Zuwendungen und Streicheleinheiten. Auch als das Kamerateam von RTL vorbeikam, um die überlebende Hündin zu filmen zeigte sie sich von ihrer besten Seite. Auch die RTL-Mitarbeiter waren über die Zustände in der Wohnung schockiert.

Jetzt hoffen wir dass sich der Zustand von Gretchen stetig verbessert und sie die vergangenen Leiden vergisst.

Not-Ausgang

 

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